Parkplatz-PV: Warum Ihr Asphalt endlich anfangen sollte, Miete zu zahlen

Veröffentlicht am 27. Januar 2026 um 14:44

Solarpflicht für Parkplätze? Wir zeigen Gewerbetreibenden, wie sie aus der Pflicht eine Goldgrube machen. Alles zu Solarcarports, Steuervorteilen & Eigenverbrauch.

 

Liebe Unternehmer, mal ganz ehrlich: Ihr Kundenparkplatz ist aktuell wahrscheinlich nur eins – eine graue Fläche, die im Sommer glüht, im Winter geräumt werden muss und ansonsten einfach nur rumliegt. Das ist so, als hätten Sie einen Mitarbeiter, der 24/7 Pause macht, aber trotzdem Miete kostet.

Im Jahr 2026 wird es Zeit, diesen „faulen“ Asphalt zum Arbeiten zu schicken. Das Zauberwort heißt Parkplatz-Photovoltaik (oder für die Ästheten unter uns: Solarcarports).

1. Der "Paragraph-Hammer": Die Solarpflicht kommt

In vielen Bundesländern ist Schluss mit lustig. Wer heute einen neuen Parkplatz mit mehr als 35 oder 50 Stellplätzen plant (je nach Bundesland), muss oft PV-Anlagen installieren. Das klingt erst mal nach bürokratischem Zwang, ist aber eigentlich ein verstecktes Geschenk vom Staat. Warum? Weil die Fläche eh schon versiegelt ist – Sie müssen also kein wertvolles Ackerland oder zusätzliche Dachflächen opfern.

2. Die Rendite-Rakete: Warum sich das für Sie rechnet

Als Ihr Energiemakler schaue ich zuerst auf die Zahlen. Ein Solarcarport ist die perfekte Doppelnutzung:

  • Eigenverbrauch: Sie produzieren den Strom dort, wo er gebraucht wird – für Ihre Klimaanlage, Ihre Maschinen oder die E-Flotte Ihrer Mitarbeiter. Bei Gewerbestrompreisen sparen Sie hier massiv.

  • Steuervorteile: Dank degressiver Abschreibung (bis zu 30 %!) und Sonderabschreibungen können Sie die Investition steuerlich so richtig schön "verhebeln".

  • THG-Quote & Ladesäulen: Wenn Sie Ihren Solar-Parkplatz mit Ladesäulen kombinieren, können Sie über die THG-Quote zusätzliches Geld verdienen. Ihr Parkplatz wird buchstäblich zur Tankstelle der Zukunft.

3. Image-Boost: „Wir produzieren unseren Strom selbst!“

Stellen Sie sich vor, Ihre Kunden parken im kühlen Schatten, während ihre Autos kostenlos mit Sonnenstrom laden. Das ist Marketing, das man nicht kaufen kann – das baut man sich aufs Dach. Es signalisiert: Wir sind modern, wir sind nachhaltig und wir haben unsere Kosten im Griff.

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Der Makler-Rat für den Chef-Sessel:

Ein Solarcarport amortisiert sich für Gewerbetreibende oft schon nach 8 bis 12 Jahren. Bei einer Lebensdauer von 30 Jahren bedeutet das: Fast zwei Jahrzehnte lang Strom zum Nulltarif (abgesehen von minimaler Wartung).

Wichtig: Achten Sie auf die Statik und die Baugenehmigung. In manchen Bundesländern gibt es hier mittlerweile vereinfachte Verfahren für Solarüberdachungen.

Fazit: Lassen Sie Ihren Parkplatz nicht länger nur dumm in der Sonne liegen. Machen Sie ihn zum profitablen Teil Ihres Unternehmens. Ich helfe Ihnen dabei, das passende Konzept zu finden und – ganz wichtig – den restlichen Stromeinkauf so zu optimieren, dass Ihr gesamtes Energiebudget endlich wieder Freude macht.

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